Klaus Breil ist Bundestagsmitglied und energiepolitischer Sprecher der FDP- Fraktion.

In einer heutigen Pressemitteilung seiner Partei fordert er nicht nur den technisch fragwürdigen Stand-by-Betrieb eines Atomkraftwerks, sondern auch den Ersatz der wegfallenden Kraftwerksleistung durch den “Aufbau von konventionellen Ersatzkapazitäten”.

Zu diesen Äußerungen erklärt Bernd Schreiner, Vorsitzender der PIRATEN Thüringen und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Umwelt der Piratenpartei:

»Die Äußerungen des Herrn Breil zeigen die rückwärtsgewandte Energiestrategie der Regierungspartei FDP auf. Die Zukunft unserer Energieversorgung liegt in der breiten Erschließung generativer Energiequellen, ergänzt von regenerativen Ressourcen. Nur mit einem Schwenk zu diesen Energieformen kann Deutschland durch bezahlbaren Strom wettbewerbsfähig bleiben. Doch nicht nur die günstigen Verbraucherpreise sind dabei entscheidend, vielmehr ist es die Ausrichtung der Wirtschaft auf den Zukunftsmarkt der alternativen Energien, deren grosse Zukunft gerade weltweit anbricht«

Schon die Äußerungen des  japanische Ministerpräsidenten Naoto Kan unterstreichen den Weg der PIRATEN, dass die Abkehr von Atomkraft und konventionellen Kraftwerken weltweit um sich greift. Die PIRATEN Thüringen fordern eine Konzentration aller Kräfte auf den Umbau der Energie-Infrastruktur zu einer langfristigen und umweltfreundlich tragfähigen Lösung.